Aus der CDU-Gemeinderatsarbeit

In der jüngsten Gemeinderatssitzung am 20.10.2014 hat die CDU-Fraktion durch ihren Vorsitzenden Uwe Ridinger folgendes vorgetragen:

-Top 1 Überplanung des Sportgeländes am Cuppamare:

Die vorgelegte Planung wurde in einem Prozess mit viel Bürgerbeteiligung erarbeitet. Sie hätte aber vorher im Gemeinderat vorberaten werden sollen, bevor sie schon in der Presse zu lesen war.

Die Umsetzung wird aber erst mittel- bis langfristig anstehen, da die Reihenfolge unserer Vorhaben durch die neue Veranstaltungshalle vorgegeben ist. Nach dem Motto Sanierung vor Neubau wollen wir, wenn möglich, aber den Neubau des Kunstrasenplatzes vorziehen und entsprechende Mittel in den Haushaltsplan 2015 einstellen. Der bisherige Hart- oder Tennenplatz entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Interessant wäre in der Analyse der Mitgliederzahlen der örtlichen Vereine gewesen, wenn nach aktiven und passiven Mitgliedern unterschieden worden wäre. Dies wären dann relevantere Zahlen für die Nutzung der diversen sportlichen Anlagen.

Wir beantragen die Vertagung und Vorberatung intern im Gemeinderat, wie auch bei ähnlichen Projekten wie Bürgerpark und Ortsmitte Oberndorf.

-Top 2 Neubau einer Veranstaltungshalle:

Wir von der CDU-Fraktion freuen uns sehr, dass es bei unserem Wunschprojekt endlich konkret vorangeht. Nachdem die ersten finanziellen Mittel für die neue Veranstaltungshalle bereits in der mittelfristen Finanzplanung eingestellt sind, werden uns heute erste Anforderungen der künftigen Hauptnutzer vorgelegt. Neben dieser Befragung der örtlichen Organisationen und Einrichtungen sind wir von der CDU unverändert der Meinung, dass nun, analog dem Sportge- lände, eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden muss.

Wir vom Gemeinderat konnten bisher nicht unsere Vorstellungen zu diesem Jahrhundertprojekt in der Geschichte unserer Stadt einbringen. So sollte mit den künftigen Nutzern das weitere Vorgehen detaillierter besprochen und Hallen vergleichbarer Gemeinden besucht

werden. Auch ist ein Vororttermin zum genauen Standort erforderlich. Erst nach diesem weiteren Vorgehen macht der von der Verwaltung schon heute vorgeschlagene städte- bauliche Realisierungswettbewerb für uns Sinn. Nachdem die bisher geäußerten Vorschläge doch sehr unterschiedlich sind, z.B. besteht eine Bandbreite bei den Sitzplätzen zwischen 100 und 600, sind die Vorgaben für einen Wettbewerb zum jetzigen Zeitpunkt doch ziemlich ungenau. Auch sollten wir uns Gedanken zu Fremdvermietungen (an Private, Firmen, Organisationen) und zur Klimatisierung der Halle machen. Deshalb unser Vorschlag zur Einrichtung einer Arbeits- gruppe.