CDU wählte Fraktionsspitze neu

Bei ihrer konstituierenden Sitzung wählte die Kuppenheimer CDU-Gemeinderatsfraktion auch ihre Fraktionsspitze neu. Vorsitzender bleibt für weitere fünf Jahre Uwe Ridinger und sein Stellvertreter wurde Bernhard Walz wie bisher. Mit Bedauern nahm die Fraktion das Ausscheiden von Thomas Schoch zur Kenntnis, der sich vom Ergebnis her zwar deutlich verbesserte, aber den erneuten Einzug ins Ratsgremium nur knapp verfehlte. Neu begrüßt wurde Joachim Seeger junior in der Fraktion. Die Verteilung auf die Ausschüsse wird der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am 22.07.2019 vornehmen.

Dank an unsere Wähler

Bei den Kommunal- und Europawahlen am 26. Mai 2019 hat die CDU in Kuppenheim mit jeweils über 34 Prozent fast das gleiche Wahlergebnis errungen. Dies stellt zwar Einbußen gegenüber den vorherigen Wahlen dar, war aber wohl angesichts eines bundesweiten Trends nicht vermeidbar.
Auf Gemeindeebene haben die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU einen engagierten Wahlkampf betrieben und konnten bei ihren Aktionen mit vielen Bürgern ins Gespräch kommen. Durch die abgegebenen Antwortkarten haben wir auch viele Rückmeldungen von Ihnen erhalten, die wir nun auswerten und umsetzen wollen. Trotzdem hat die CDU Kuppenheim mit künftig 6 Gemeinderäten einen Sitz weniger als bisher erhalten.
Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen.

Wahlaufruf für den 26. Mai 2019

Wir haben Sie in der zurückliegenden Zeit über die Vorstellungen der CDU-Kandidaten für den Gemeinderat von Kuppenheim und für den Kreistag informiert und sind mit Ihnen vielfach ins Gespräch gekommen. Sie können uns für den Gemeinderat bis zu 18 Stimmen und für den Kreistag bis zu 5 Stimmen geben. Wir würden uns sehr über Ihr Vertrauen bedanken.
Bei der Europawahl tritt die CDU wieder als die gestaltende Kraft in Deutschland an. Unsere Bürger und unsere Wirtschaft haben in den vergangenen Jahrzehnten sehr von einem geeinigten Europa profitiert. Denken wir nur an den freien Reise-, Waren- und Zahlungsverkehr in unserem Kontinent und die zahlreichen lokalen Städtepartnerschaften. Darauf wollen wir aufbauen und europafeindlichen Kräften keine Chance geben. Mit Daniel Caspary haben wir einen engagierten Europaabgeordneten aus Weingarten bei Karlsruhe. Er kennt die Belange auch in unserer Region bestens und ist ein anerkannter Fachmann in Europa. Geben Sie ihm und der CDU bitte Ihre Stimme für ein geeintes und friedliches Europa.

CDU-Gemeinderatskandidaten vor Ort unterwegs

In den vergangenen Wochen und Tagen waren die CDU-Gemeinderatskandidaten aus Kuppenheim und Oberndorf bei zahlreichen Terminen im Ort unterwegs, um mit den Wählern ins Gespräch zu kommen. Wir grillten für Sie Würste bei den örtlichen Metzgereien Schrenk und Seeger, bewirteten Sie mit unserem Espresso-Mobil und hatten unseren Landtagsabgeordneten Dr. Alexander Becker und unseren Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker vor Ort zum Gespräch mit Ihnen. Unserer CDU-Kandidatinnen informierten sich über Ihre Wünsche in der Aktion Pink der Frauenunion beim dm.
Uns haben diese Aktivitäten viel Spaß gemacht und wir bedanken uns für die vielen guten Gespräche mit Ihnen und die Anregungen, die Sie uns für unsere kommunale Arbeit gegeben haben.

Kandidaten der CDU für den Kreistag vor Ort in Kuppenheim

Die langjährigen Stadträte von Kuppenheim Erna Wetzel und Walter Weber verdeutlichten dem Kandidatenteam der CDU aktuelle Kreisthemen auf Gemarkung Kuppenheim.
Treffpunkt war das Mercedes-Benz Presswerk in Kuppenheim, das ein wirtschaftlicher Leuchtturm für die ganze Region darstellt.
Ausführlich besprochen wurden vor allem die seit Jahren diskutierten und geforderten Verkehrsthemen zur Entlastung Kuppenheims.
Dies gilt gleichermaßen für den Ausbau und den Lückenschluss in Bezug auf die Radwegverbindungen und der Optimierung des derzeitigen Radwegnetzes sowie der Sanierung des übergeordneten Verkehrsstraßengesetzes.
Ein großer Wunsch der beiden Kreistagskandidaten ist eine bessere Anbindung des Stadtteils Oberndorf im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehres.
Eine Verkehrsberuhigung der stark frequentierten Hauptdurchfahrtsstraße Friedrich-, Murgtal- und Rheinstraße ist eine klare Zielsetzung zum Schutz der Bürgerschaft Kuppenheims.
Das beliebte Hallenfreibad Cuppamare, das einen wichtigen Nutzen und eine Angebotsbereicherung für die Region darstellt, sollte auch vom Kreis und allen politischen Vertretern Unterstützung erhalten, gerade vor dem Hintergrund der Erstellung eines Tourismuskonzeptes für den ganzen Landkreis. Dies gilt auch für Zuwendungsprogramme vom Land.
Auch die PFC-Problematik soll auf Kreisebene stärker in Angriff genommen werden. Die Städte und Gemeinden müssen bei der Sicherstellung der Trinkwasserversorgung zum Wohle der Bürger bestmöglich unterstützt werden.
Das vollständige Programm für den Wahlkreis Kuppenheim, Bischweier, Muggensturm und Ötigheim wurde in den vergangenen Tagen verteilt. Ihr CDU-Kandidatenteam steht den Bürgerinnen und Bürgern sehr gerne für einen persönlichen Austausch zur Verfügung.

CDU-Wahlinformationen werden verteilt

Dieser Tage verteilen die Gemeinderatskandidaten der CDU Kuppenheim und Oberndorf eine Broschüre mit ihren persönlichen Portraits, Wahlaussagen für unsere Heimatstadt und eine Auswahl von neueren Luftbildern unserer Heimat. Dazu stellen sich Ihnen auch die Kreistagskandidaten der CDU mit einem Flyer vor. Eine besondere Überraschung werden Ihnen unsere Kandidaten noch kurz vor dem Wahltermin 26.05.2019 überreichen.

Ihre CDU-Kreistagskandidaten stellen sich vor

Für Kuppenheim treten Erna Wetzel und Walter Weber als CDU-Kreistagskandidaten an. Beide sind erfahrende Gemeinderäte für die CDU und kennen sich in der Region und ihren Themen aus. Ihre persönlichen Steckbriefe konnten Sie bereits der Kandidatenvorstellung zum Gemeinderat entnehmen, für den beide auch wieder antreten werden, oder den gerade verteilten Broschüren.

Im Kreistag wollen sich beide für folgende Themen engagieren:
Verkehrsberuhigung der stark frequentierten Kreisstraßen, durch LKW, in Kuppenheim Friedrichstraße, Murgtalstraße und Rheinstraße.
Gewährleistung einer optimalen und sauberen Trinkwasserversorgung.
Sanierung maroder Kreisstraßen.
Ausbau des Radwegenetzes.
Öffentlicher Nahverkehrsversorgung auch in den Ortsteilen verbessern.
Schutz der Natur und Umwelt.
Erhalt und Ausbau der medizinischen Notfallversorgung im Klinikum Mittelbaden für wohnortnahe Standorte.

CDU-Kandidaten unterwegs

Dieser Tage waren die Gemeinderatskandidaten der CDU Kuppenheim bei einem Heimspiel der 1. Mannschaft des zuletzt so erfolgreichen SV 08 Kuppenheim. Wie die Mannschaft in der Fußball-Verbandsliga Südbaden so herumwirbelt und momentan einen ausgezeichneten 5. Platz einnimmt, ist aller Achtung wert. Wir wünschen weiterhin einen erfolgreichen Saisonverlauf.
Dass die CDU-Kandidaten auch Currywürste machen und Espresso ausschenken können, bewiesen publikumswirksame Aktionen vor den örtlichen Metzgereien und beim dm. Dabei gab es für die Bevölkerung die Gelegenheit, mit den Kandidaten ins Gespräch zu kommen und kommunalpolitischen Ideen für unsere Stadt auszutauschen. Vielen Dank für Ihr Interesse.

Arbeitskreis „Kleindenkmale in Kuppenheim und Oberndorf“ – Arbeitskreis widmet seine Dokumentation Paul Frosch

Am neuen Stadtausgang ins Murgtal
Das Wegkreuz an der Murgtalstraße 21/23 (vor 1888)
Die Wegkreuze sind selten, bei denen Korpus und Kreuzesstamm im richtigen Größenverhältnis zueinander stehen. Hier stimmt alles: der Aufbau, die Form, die Proportionen. Das Ebenmaß und die Ruhe des klassizistischen Stils sind unverkennbar.
Das Kreuz selbst gibt keine Auskunft über Sifter und Entstehungsjahr. Aus einem Grundbucheintrag vom 10. Juli 1888 geht hervor, dass zu diesem Zeitpunkt das Kruzifix schon an dieser Stelle stand. Dabei gab es eine Merkwürdigkeit. Das Kreuz stand teils auf städtischem, teils auf privatem Grund. Der private Grundstückseigentümer, der Küfermeister Lukas Hirn, verpflichtete sich und seine Rechtsnachfolger, das von einem unbekannten Stifter errichtete Kreuz an der Landstraße Nr. 22 in Kuppenheim nach Rothenfels vor meinem Grundstück Plan 3 Cat. Nr. 439a … in den Schloßgärten, welch ersteres theilweise noch mit dem Fundament auf meinem genannten Grundstück steht, auf ewige Zeiten das genannte Kruzifix nach dem jetzigen Stand zu dulden und soll dies als Grunddienstbarkeit auf dem erwähnten Grundstück ruhen.70
Merkwürdig ist auch, dass der Stifter im Jahre 1888 bereits unbekannt war. Offensichtlich wurde das Kreuz zu einem Zeitpunkt errichtet, als das Grundstück Nr. 439 des Küfermeisters noch nicht bebaut war. Dieser bemerkte vermutlich erst beim Bau des Hauses den Überstand des Kreuzes. Es könnte sogar sein, dass seine Verpflichung zur Duldung des Kreuzes die Voraussetzung war für die Genehmigung seines Bauvorhabens durch die Stadt.
Mindestens bis 1867 – so zeigt es der amtliche Atlas der Gemarkung Kuppenheim für diese Zeit – war das Gebiet östlich der Stadtmauer unbebaute Feldflur. Die Verbindung zum Murgtal war die Schloßstraße. Die heutige Murgtalstraße, bis dahin ein Feldweg, wurde erst 1868 angelegt. Dazu musste die Stadtmauer durchbrochen werden. Jetzt bot es sich auch an, wie an den drei anderen Stadtausgängen auch am neuen zum Murgtal ein Wegkreuz zu erstellen, jetzt nicht mehr im barocken wie bei den anderen, sondern zeitgemäß im klassizistischen Stil.
Die gereimten Verse eines volkstümlichen Stoßgebets sind in kunstvoll gemeißelten altdeutschen Buchstaben auf dem Sockel des Kreuzes zu lesen:
Ich danke Dir Herr
Jesus Christ
Daß Du für mich gestorben
Bist
Ach laß Dein Blut und
Deine Pein
An mir doch nicht verloren
Sein
Ursprünglich umgab ein gezacktes Eisengeländer das Kreuz. Die Stadt ließ es 1957 entfernen, nachdem sich ein Kind daran tödlich verletzt hatte.
A.K.

Auch der folgende Bericht über das Wegkreuz in der Murgtalstraße enthält Informationen, die auf ihn zurückgehen. Paul Frosch war eine unerschöpfliche Quelle heimatkundlichen und ortsgeschichtlichen Wissens. Und es war ihm ein Herzensbedürfnis, dieses Wissen weiter zu geben und somit zu erhalten. Viele erinnern sich an seine geschichts- und naturkundlichen Führungen durch die Kuppenheimer Vorgebirgszone. Aber dem gebürtigen Kuppenheimer ging es noch um mehr. Er wusste um die Bedeutung historischer Denkmale für die Unverwechselbarkeit eines Ortes und setzte sich deshalb konsequent für deren Erhaltung ein. Als Stadtrat wie später im Arbeitskreis „Kleindenkmale“, dessen Mitbegründer er war.
Auf dem Bild ist ihm seine Freude anzusehen über die Rückkehr des geretteten und restaurierten Herr-Epitaphs in die Antoniuskapelle. Paul Frosch arbeitete bis zu seiner Erkrankung intensiv an der Dokumentation des Arbeitskreises über die Kleindenkmale in Kuppenheim und Oberndorf mit. Oft war er es, der aus seinem reichen Wissen über beide Orte und ihre Bewohner einen entscheidenden Hinweis geben konnte, wenn die Archive versagten.
Die Dokumentation ist jetzt abgeschlossen. Ihre Veröffentlichung kann Paul Frosch nicht mehr erleben, aber sie wird ihrerseits die Erinnerung an ihn wahren.
A.K.