Kandidaten für die Gemeinderatswahl

Für die Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 (Gemeinderats- und Kreistagswahlen) stellen wir Ihnen nachfolgend unsere Kandidatinnen und Kandidaten für Kuppenheim und Oberndorf vor:

Lothar Kolles

Elektromechaniker-Meister, Bereichsleiter Produktion in der Siemens AG Rastatt, 56 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, Spitalstr. 20, Gemeinderat seit 2017, Vorsitzender der CDU Kuppenheim, Vorstand der Schützengilde, Mitbegründer des Musiksommers in Kuppenheim.

Meine Wahlaussagen:

  • B3 Neu gemeinsam die Chance nutzen.
  • Radwegekonzept entwickeln und umsetzen.
  • Bedarfsorientierter Wohnungsbau.
  • Sinnvolle Verdichtung anstatt Umwandlung von Grünflächen.
  • Ansiedlung von Industrieunternehmen als Wachstumsstrategie.

Erna Wetzel

Hausfrau, 70 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, Johann-Schaeuble-Str. 26, Gemeinderätin seit 2008, 3. Bürgermeister-Stellvertreterin, Mitglied im Schulausschuss, tätig bei der Streuobstinitiative Kuppenheim, seit 25 Jahren Leiterin der kath.-öffentlichen Bücherei, über 35 Jahre Trainertätigkeit bei der Handballsportgemeinschaft.

Die Bücherei ist ein Ort der Kommunikation. Durch die Tätigkeit in der Bücherei ist es mir möglich, viele persönliche Kontakte in allen Altersgruppen zu pflegen. So bin ich für viele Bürger Ansprechpartner für diverse öffentliche Anliegen.

Für mich ist eine intakte Natur und Umwelt wichtig sowie die Unterstützung von ehrenamtlich Tätigen im Jugend- und Seniorenbereich.

Uwe Ridinger

Dipl. Bankbetriebswirt ADG, 58 Jahre, verheiratet, 1 Sohn (16 Jahre), Zur Stadtmauer 15, Gemeinderat seit 1984, Vorsitzender der CDU-Fraktion seit 2012, stellv. Vorsitzender der CDU Kuppenheim, ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Karlsruhe, aktiv im Partnerschaftsausschuss, Kirchenbauverein und Historischen Verein.

Als bisheriger Fraktionsvorsitzender würde ich mich gerne weiterhin in die Arbeit der CDU-Gemeinderatsfraktion einbringen. Ich will die Zukunftsaufgaben unserer Gemeinde wie die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Kuppenheim, die Modernisierung der Favorite-Schule, ein neuer Abwasserkanal in der Wilhelmstraße und den Ausbau des Sportzentrums beim Cuppamare mit der Verlegung des Wörtelstadions zusammen mit unseren Bürgern mitgestalten. Dazu kommen als weitere große Aufgaben die Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete und der verkehrsberuhigte Umbau unserer Innenstadt nach der Verlagerung des Durchgangsverkehrs durch den Bau der B3 Neu. Momentan lässt uns der hohe Liquiditätsüberschuss in der Stadtkasse einige dieser Maßnahmen in naher Zukunft solide angehen und umsetzen.

Svenja Westermann

Bürokauffrau und Prokuristin in der ortsansässigen Abbruch- und Erdbaufirma ihres Mannes, 30 J., verh., geboren in Baden-Baden, lebt seit 7 Jahren in Kuppenheim-Oberndorf, Industriestr. 2, politisch aktiv in der Frauen Union.

Meine Freizeit verbringe ich als gelernte Sport- und Gymnastiklehrerin gerne aktiv. Mit meinem Hund bin ich am liebsten in und um Kuppenheim unterwegs.

Politisch aktiv geworden bin ich vor über einem Jahr in der Frauen Union. Von da an wuchs das Interesse und der Wunsch, auch im Gemeinderat unserer Stadt aktiv zu werden. Aus meinen vielfältigen Aufgaben innerhalb unserer Firma hat sich eine Leidenschaft entwickelt, die ich gerne teilen möchte. Bestehende Aufgaben lösen, neue Projekte verwirklichen und mich für die Dinge einsetzen, die unsere Stadt wertvoll und einzigartig machen. Politik bedeutet für mich Verantwortung übernehmen. Für uns, für die nächste Generation und für unsere Umwelt.

Meine Ziele sind:

  • Bürgernahe Politik, gemeinsam diskutieren – zielorientiert handeln und entscheiden.
  • Offen sein für die Interessen, Sorgen und Ideen aller Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.
  • Vorbild und Ansprechpartnerin zu sein, für Menschen, die sich engagieren wollen.
  • Entscheidungen treffen – mit Herz und Verstand.

Bernhard Walz

selbständiger Elektroinstallateur-Meister in Kuppenheim, 58 J., gesch., 1 erwachsener Sohn, Goethestr. 7, Gemeinderat seit 1989, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion, Mitglied in verschiedenen Kuppenheimer Vereinen.

Wahlaussagen bzw. Anliegen für die Kuppenheimer Kommunalpolitik:

  • Eine vorausschauende und attraktive Gestaltung, der durch den Ausbau der B3 in Zukunft vom Durchgangsverkehr entlasteten Kuppenheimer Innenstadt.
  • Die Immissionsbelastungen der Kuppenheimer Bürger durch Industrieansiedlungen bzw. deren Erweiterung oder Wiederinbetriebnahme in den Nachbargemeinden so gering wie möglich halten.
  • Eine sinnvolle energetische Sanierung der städtischen (Wohn-)Gebäude zur Erzielung von Energieeinsparungen und damit auch zum Nutzen der Umwelt.
  • Eine maßvolle Wohnbebauung auf bisher brachliegenden Flächen weiter fortführen.
  • Die Voraussetzungen für Elektromobilität schaffen: Installation von für das Laden von E-Autos und E-Fahrrädern geeigneten öffentlichen Ladestationen im Kuppenheimer Stadtgebiet.

Marion E. Hagen

Angestellte, 59 Jahre, 2 erwachsene Söhne, Rheinstr. 6, ehemalige Vorsitzende des Kirchenbauvereines zur Schuldentilgung nach der Kirchenrenovierung, ehrenamtlich tätig im Besuchsdienstkreis für Menschen ab 80 Jahren, Mitglied in verschiedenen Vereinen in Kuppenheim.

»Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.«
- Sokrates, Griechischer Philosoph

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?

Ich lebe seit 35 Jahren sehr gerne in Kuppenheim und freue mich über jeden Kontakt zu den Menschen. Die Meinungen, Wünsche und Sorgen der Mitbürgerinnen und Mitbürger interessieren mich schon immer. Gerne würde ich Verantwortung übernehmen und mich den Problemen und Themen unserer Stadt stellen.

Im Rahmen des Besuchsdienstes zu Geburtstagen erlebe ich immer wieder wunderbare Begegnungen und Gespräche. Die Menschen erzählen mit großer Freude von ihrem langen und bewegten Leben, teilen ihre Lebenserfahrung und haben ein umfangreiches Wissen über die Geschichte Kuppenheims.

Zukunft für Kuppenheim:

Ich freue mich jetzt schon auf die kommende Umgehungsstraße und sehe verwirklichbare Möglichkeiten, die Innenstadt noch attraktiver zu gestalten.

Da ich bisher keine Gemeinderatserfahrung habe, würde ich mich den erfahrenen Stadträtinnen und Stadträten anschließen, von ihrem Wissen lernen und mich tatkräftig mit eigenen Ideen in aktuelle und zukünftige Stadtprojekte einbringen.

Thomas Schoch

Dipl.-Ingenieur (FH), Sachverständiger für Kraftfahrzeugverkehr, 49 Jahre, verheiratet, 1 Kind (13 Jahre), Bannstr. 1, Gemeinderat seit 2019, technischer Ausschuss seit 2010, Schriftführer der CDU Kuppenheim, langjährige Jugend-/Erwachsenenarbeit und Kassierer bei den Pfadfindern in Kuppenheim und im Bezirk.

Anfang 2019 bin ich in den Gemeinderat nachgerückt. Davor war ich schon einige Jahre als Sachkundiger Bürger im Technischen Ausschuss vertreten. Aktuell bin ich auch Schriftführer im Ortsverband der CDU. Aus meiner beruflichen Tätigkeit, als amtl. anerk. Sachverständiger für Kraftfahrzeugverkehr, kann ich vor allem Sachverstand und Unabhängigkeit mitbringen. Seit vielen Jahren bin ich in der Jugend- und Erwachsenenarbeit bei den Pfadfindern in Kuppenheim und darüber hinaus tätig. In der Funktion des Kassiers und ehemaliger Vorsitzender des Fördervereins der Pfadfinder Kuppenheim, halte ich stets den Kontakt zu den Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen und kenne deren Belange und Wünsche.

Als gebürtiger Kuppenheimer und Familienvater habe ich Interesse an einer familienfreundlichen Kommune. Dabei geht der Blick auf die Kindergärten, die Schulen, das Sportzentrum, den bezahlbaren Wohnraum für alle Generationen und den Verkehr.

Der Neubau der Ortsumfahrung bietet langfristig Chancen für unsere Stadt im Bereich des Verkehrs. Das Befahren der Stadt, für Radfahrer oder andere schwach motorisierte Verkehrsmittel, der innerstädtischen Mobilität von morgen, muss attraktiver und sicherer werden. Hierbei ist es mir wichtig die Ideen der Bürger und -Initiativen einzubeziehen. Ideen die heute als Vision gelten, könnten übermorgen schon Realität sein.

Ich kandidiere als Gemeinderat, weil ich mein Wissen und mein Engagement für die Bürger und die Stadt Kuppenheim einbringen möchte. Kuppenheim ist eine attraktive und lebendige Kleinstadt. Dies gilt es zu erhalten, zu fordern und weiter zu fördern!

Carola Schmidt

Dipl. Ingenieurin Werkstoffwissenschaften, 51 Jahre, verheiratet, 1 Kind (13 Jahre), Kolpingstr. 10, in der Kirchenarbeit aktiv, insbesondere bei Kinder- und Familiengottesdiensten, Mitglied im Gemeindeteam und im Pfarrgemeinderat der kath. Kirchengemeinde Vorderes Murgtal, Pressearbeit bei der Mittelaltergruppe „Bickesheimer Spiegelfechter e.V.“.

Was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?

Ich finde es wichtig, mitzugestalten. Gerade in einer Zeit zunehmender Politikverdrossenheit und Demokratiefeindlichkeit halte ich es für enorm wichtig, sich aktiv am politischen Geschehen zu beteiligen. Meckern kann jeder, aber nur wer mitmacht, hat auch die Chance, etwas in seinem Sinne zu gestalten und zu verändern. Gerade hier vor Ort, wo die Entscheidungen des Gemeinderates mich und mein persönliches Umfeld unmittelbar betreffen, ist eine aktive Teilhabe besonders wichtig.

War dies auch der Grund, warum Sie sich gerade in Zeiten des großen Umbruchs in der Gemeindestruktur (Zusammenlegung von 6 Gemeinden zu einer großen Pfarrgemeinde „Vorderes Murgtal“) in den Pfarrgemeinderat wählen ließen?

Genau! Mir war es wichtig, diesen neuen Prozess aktiv mitzugestalten. Ich wusste, dass es schwierig wer­den würde, die unterschiedlichen Strukturen und Gemeinden zusammenzuführen und dabei die einzelnen Gemeindemitglieder nicht abzuhängen. Gleichzeitig musste und muss immer noch die Gemeindearbeit hier vor Ort gestärkt werden, damit St. Sebastian Kuppenheim und Heilig Kreuz Oberndorf weiterhin lebendige und vielfältige Gemeinden bleiben. Aber genau diese Herausforderung hat mich gereizt.

Ein großes Anliegen ist es mir natürlich auch, die Kinder in die Kirche einzubinden und in der Gemeinde willkommen zu heißen. Deshalb engagiere ich mich im „Aktionskreis junge Familie“ unter anderem für Kinderwortgottesdienste, Familiengottesdienste, Krippen- und Kreuzwegandachten.

Warum sollte man Sie wählen? Wo sehen Sie im zukünftigen Gemeinderat Ihre Schwerpunkte?

Als berufstätige Mutter mit einem schulpflichtigen Kind gehöre ich zu einer Bevölkerungsgruppe, die in der Politik viel zu wenig vertreten ist, obwohl sie durchaus einen großen Teil der Bevölkerung stellt.

Als Mitglied im Gemeinderat will ich genau diesen Blickwinkel verstärkt einbringen, gerade wenn es um Themen geht wie Kindergarten- und Schulentwicklung, sichere Schulwege, aber auch die Anbindung öffentlicher Verkehrsmittel an Baden-Baden, Rastatt, Gaggenau und Karlsruhe. Im weitesten Sinn gehört dazu natürlich auch jede Form von Umweltschutz (Energiepolitik, sauberes Trinkwasser, Lärmbelastung, …), damit wir unseren Kindern eine lebenswerte und zukunftsfähige Erde hinterlassen können.

Des Weiteren liegen mir als begeistertem Radfahrer natürlich gut ausgebaute Fahrradwege, übersichtliche Straßenkreuzungen und ein geschlossenes Radwegenetz am Herzen.

Joachim Kolles

Verkaufsleiter im Außendienst, 44 Jahre, verheiratet, 2 Kinder im Alter von 17 und 19 Jahren, Spitalstr. 22, Vorstand und Gründer des Ersten Männerkochclub Kuppenheim e.V., Initiator Musiksommer Kuppenheim, Mitgliedschaft passiv beim Musikverein Stadtkapelle, Schützengilde und Chorgemeinschaft Treue Kuppenheim.

Ich stelle mich der Kommunal-Wahl am 26. Mai 2019, weil es mir ein Anliegen ist, bei der Entwicklung der Stadt Kuppenheim mitzuwirken. Als Vorstand des Kochclubs und Mitinitiator des Musiksommers in Kuppenheim bin ich bereits fest in der Kuppenheimer Vereinswelt integriert. Mein soziales Engagement habe ich bereits unter Beweis gestellt auch in der Vergangenheit als Leiter der Theaterspielgruppe der Chorgemeinschaft Treue. Als Kind mit Kuppenheimer Wurzeln bin ich fest mit meiner Heimatstadt verbunden und bin bestrebt, die Stadt in Ihrer Weiterentwicklung zu begleiten und Verantwortung zu übernehmen.

Wahlversprechen sind nicht mehr als Makulatur, somit kann und möchte ich Ihnen kein Wahlversprechen geben, welches ich am Ende nicht halten kann. Entscheidungen und Vorhaben sind von verschiedenen Faktoren abhängig, die ich als Einzelner nicht beeinflussen kann. Sicher versprechen kann ich Ihnen aber, dass ich die bevorstehenden Aufgaben nach bestem Wissen und Gewissen angehen und im Interesse der Stadt Kuppenheim treffen werde.

Ein Anliegen ist mir jedoch die Attraktivität des Cuppamare wieder zu erhöhen und dem Bad zu einem neuen Glanz zu verhelfen.

Günter Legler

Ausbildung bei Mercedes Benz in Gaggenau als Feinblechner und seit 38 Jahren auch dort beschäftigt, 54 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, Amselweg 4, aktiver Musiker in der Stadtkapelle am Flügelhorn, beim Historischen Verein im Heimatmuseum aktiv tätig, passive Mitgliedschaft in diversen Vereinen.

"Die Schulden im Blick haben"

Herr Legler, wie wollen Sie das mit den Schulden in Angriff nehmen?

Ich bin dafür, dass Projekte erst in Angriff genommen werden, wenn die Finanzierung im Vorfeld abgedeckt ist. Lieber soll man mit einem Projekt noch warten, als dass man sich zu sehr verschuldet. Es heißt nicht von ungefähr, dass man nur das Geld ausgeben soll, das man auch zur Verfügung hat.

Was treibt Sie an, im Historischen Verein mitzuwirken?

Als Kuppenheimer hat mich schon immer die Kuppenheimer Geschichte interessiert und fasziniert. Da war es dann für mich selbstverständlich, beim Historischen Verein Mitglied zu werden und mich dann auch zu engagieren.

Wie sehen Sie als Mitarbeiter von Mercedes Benz die Ansiedlung des Presswerks und das dadurch stärkere Verkehrsaufkommen?

Der Bau des Presswerks in Kuppenheim war das Beste, was unserer Stadt passieren konnte, schon alleine der Arbeitsplätze wegen. Nicht nur wegen der industriellen Ansiedlung in Kuppenheim wird ja schon längere Zeit die Ortsumfahrung gefordert. Hier gilt es mit aller Kraft am Ball zu bleiben.

Was ist für Sie noch wichtig?

Da unsere Stadt verkehrsgünstig liegt und auch die Infrastruktur mit Geschäften, Kindergärten, Schulen etc. sehr gut ist, möchten viele nach Kuppenheim ziehen. Hier ist es wichtig, bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Wichtig ist auch, da nicht mehr viele freie Flächen zur Verfügung stehen, die bauliche Nachverdichtung im Auge zu behalten.

Patrick Zäpfel

Industriemechaniker, Konstrukteur im Maschinenbau, 39 J., ledig, Gartenstr. 10, Kassierer der Schützengilde Kuppenheim.

Warum kandidiere ich für den Gemeinderat?

Ich wohne schon immer in Kuppenheim und fühle mich auch sehr wohl in unserer Stadt. Nun möchte ich auch selbst etwas dazu beitragen, damit Kuppenheim auch weiterhin eine aufstrebende attraktive Stadt bleibt.

Ein sehr wichtiges Thema für mich sind die Radwege rund um Kuppenheim. Da der Verkehr erheblich zugenommen hat und auch weiterhin zunehmen wird, wird es immer gefährlicher, mit dem Fahrrad auf der Landesstraße zu fahren. Wald- und Feldwege sind meist abseits der Verkehrsstraßen und nicht besonders sicher. Deshalb finde ich es wichtig, das Radwegenetz auszubauen. Der Bau der Ortsumgehung mit der B3 neu ist ein weiterer wichtiger Punkt, um unsere Stadt noch attraktiver zu machen.

Als langjähriges aktives Mitglied der Schützengilde liegt mir auch die Förderung der Kuppenheimer Vereine sehr am Herzen und möchte mich auch im Gemeinderat dafür einbringen.

Nicolas Risse

Teamleiter bei eneREGIO, 26 J., ledig, Röhrigstr. 2, aktives Mitglied Freiwillige Feuerwehr Kuppenheim-Oberndorf, Mitglied im Abteilungsausschuss, aktives Mitglied Freiwillige Feuerwehr Muggensturm, aktives Mitglied Narrenzunft D‘ Riedelwieble Oberndorf, Kassenprüfer.

Warum kandidiere ich für den Gemeinderat?

Als interessierter Bürger möchte ich mich für die Entwicklung und Gestaltung unserer Stadt sowie die Wohn- und Lebensqualität einsetzen. Im Besonderen auch für Oberndorf.

Ich möchte mich persönlich nach dem Motto „anpacken statt ankreiden“ einbringen und stehe für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Finanz- und Umweltpolitik.

Weitere Themen die mich beschäftigen sind u.a. bezahlbarer Wohnraum, zukunftsfähige und wirtschaftliche Mobilitätskonzepte für den öffentlichen und privaten Bereich und eine pragmatische Energiewende sowie eine Politik die sämtlichen Alters- und Gesellschaftsschichten Gehör schenkt.

Wofür möchte ich mich im Gemeinderat besonders einsetzen?

Reduzierung der Verkehrsbelastung sowie Entwicklung und Umsetzung eines Konzeptes zur Verkehrsberuhigung für Kuppenheim im Zusammenhang mit der Ortsumfahrung (B3-neu).

"Offenes Ohr" für Vereine und finanzielle Unterstützung der Vereine und ortsansässigen Rettungsorganisationen, vor allem im Kinder- und Jugendbereich.

Schaffung zusätzlicher Plätze in den Tageseinrichtungen für Kinder und Senioren incl. Neubau von Kindertagestätten sowie bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Ganztagesbetreuung in den Schulen.

Verbesserung der Kommunikation zwischen Politik und Bürgern durch zeitgemäße Kommunikationskanäle und Nutzung von socialmedia zur gemeinsamen Gestaltung der Zukunft unserer Stadt .

Lebensmotto: Nicht Bruddeln, sondern selber anpacken!

Andy Brandenburg

Freiberuflicher Berater, Dozent der IHK und Steinbeis-Hochschule, 40 J., verh., 2 Kinder, Schloßäckerweg 3, Jugendtrainer SV 08 Kuppenheim.

Kuppenheim ist über die Grenzen als Knöpflestadt, Tor zum Murgtal und seine zahlreichen Aushängeschilder bekannt. Zu diesen Kuppener Aushängeschildern habe ich seit jeher eine enge Verbindung. Meine Eltern lernten sich einst im Ochsen in Kuppenheim kennen. Im Wörtelstadiondurfte ich als Fußballer meine ersten Schritte machen und im Cuppamare lernte ich das Schwimmen.

Das Stadtbild Kuppenheims hat sich in den vergangenen Jahren allerdings stark verändert. Neubaugebiete wurden geschaffen, der Wirtschaftsstandort durch Gewerbeansiedlungen gestärkt und die Modernisierung sowie die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude vorangebracht. Neben künftigen Projekten bezüglich des innerstädtischen Verkehrsaufkommens, des Radwegenetzes und des Ausweises neuer Wohn- und Gewerbegebiete gilt es auch den dorfgeprägten Charakter Kuppenheims wieder zu stärken. Hierzu stehen für mich folgende Aufgaben im Vordergrund:

  • Aufwertung der Vereins- bzw. Ehrenamtsarbeit.
  • Verbesserung der infrastrukturellen Rahmenbedingungen der Vereine (Umsetzung des Sportzentrums).
  • Modernisierungsmaßnahmen für die Erhaltung des Cuppamares.
  • Bereicherung der Innenstadt.
  • Attraktivere Gestaltung von Vereinsfesten und kulturellen Veranstaltungen.

Als Kandidat für den Gemeinderat möchte ich gerne diese verantwortungsvollen Aufgaben übernehmen und die Zukunft Kuppenheims mitgestalten.

Klaus Strickfaden

Unternehmer, Geschäftsführer GAST-Caravaning GmbH in Malsch, 57 J., gesch., 2 Kinder, Schloßäckerweg 5, komm. 1. Vorstand SV 08 Kuppenheim.

Wie sehen Sie unser Vereinsleben?

Die Kuppenheimer Vereine sind sehr aktiv in unserer Gemeinde, dies zu erhalten und zu unterstützen sollte unser aller Interesse sein. Die Jugendarbeit und deren Entwicklung im Vereinsleben sollte hierbei im Vordergrund stehen. Ohne die Förderung des Nachwuches kann zukünftig kein Verein existieren. Das Ehrenamt ist ein wichtiger Bestandteil in der Gesellschaft. Um langfristig das Vereinsleben am Leben halten zu können, ist es wichtig, dass sich Bürgerinnen und Bürger im örtlichen Vereinsleben engagieren und beteiligen.

Welches Thema liegt besonders in Ihrem Interesse?

Als Vorstand des SV 08 Kuppenheim möchte ich mich für eine attraktive Gestaltung und  Umsetzung des neuen Sportgeländes, zum Nutzen aller Sportler Kuppenheims einsetzen. Für mich ist es hierbei ebenfalls wichtig, auch die Belange des SV 08 zu vertreten. Im Vordergrund steht für mich auch die Begleitung der Entwicklung der ca. 260 Jugendspielerinnen und Jugendspieler.

Außerdem würde ich mich sehr gerne in die Verkehrs-Themen (Radwege, Parksituation, Straßen etc.) mit einbringen.

Persönlich würde mich natürlich freuen, wenn es auch in Kuppenheim zukünftig einen Stellplatz für Reisemobile geben würde, bei dem ich sicher mit meiner Erfahrung sehr unterstützen könnte. Sehr viele Städte haben bereits erkannt, dass der Reisemobilist auch die Kaufkraft in einer Stadt antreiben kann.

Rosario Giardini

selbständiger Gastronom, 50 J., verh., 3 Kinder, 2 Enkelkinder, Mitglied im Vorstand des SV 08 als Beisitzer.

Seit 37 Jahren bin ich in Kuppenheim wohnhaft und fest mit Kuppenheim verbunden. Bereits in meiner frühen Jugend habe ich die Gastronomie als meine Berufung entdeckt. In meiner Tätigkeit als Beisitzer beim SV 08 Kuppenheim bin ich bereits aktiv in der Vereinswelt integriert und übernehme Verantwortung.

Das politische Parkett ist sicherlich neu für mich, dennoch trete ich als Kandidat für die Wahl am 26. Mai 2019 an. Die Entwicklung meiner Heimatstadt Kuppenheim ist mir ein Bedürfnis und persönliches Anliegen zugleich. Ich bin bestrebt Kuppenheim als Gemeinderat in die Zukunft zu führen. Bereits jetzt bin ich aktiv in die Aktivitäten der CDU Kuppenheim eingebunden und habe im Rahmen einer internen Analyse die Stärken und Chancen für die Stadt herausgearbeitet.

Ich bin bestrebt, die Innenstadt in Kuppenheim attraktiv zu machen und die damit verbundenen Themen wie z.B. B 3 neu, oder emissionsfreie Stadt voranzutreiben. Die Unterstützung der gut funktionierenden Vereinswelt ist mir ebenfalls ein Anliegen. Das Thema Bildung und Erziehung liegt mir als Familienvater und Opa stark am Herzen.

Über Ihre Stimme am 26. Mai würde ich mich sehr freuen.

Stefan Hörig

Produktmanager bei Bosch / Geschäftsführer SH sound & light, 34 Jahre, Im Stadtried 8, seit 2001 Jugendleiter im Harmonika-Spielring, seit 2014 aktiv im Partnerschaftsausschuss.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat und auf welche Punkte legen Sie besonderen Wert?

Als gebürtiger Kuppenheimer und Vereinsmitglied möchte ich mich einbringen, um die Zukunft der Stadt mit zu gestalten. Kuppenheim gilt als attraktiver Standort für Industrie und Handel, die Weiterentwicklung der Infrastruktur und der Wohn- und Lebensqualität ist wichtig. Kuppenheim soll auch für kommende Generationen attraktiv bleiben. Neben zukünftigen großen Projekten dürfen andere Themen wie Vereinsförderung, Verbesserungen für Familien und der Schuldenabbau nicht vernachlässigt werden.

Was genau meinen Sie mit Weiterentwicklung der Infrastruktur, Wohn- und Lebensqualität?

Hier geht es mir im Speziellen um die Verbesserung der Radwege, ein gut ausgebautes und schnelles Internet sowie die Gestaltung der Innenstadt nach dem Ausbau der B3 in Kuppenheim. Für die Familien benötigen wir weiterhin attraktive Kindertagesstätten mit flexiblen Öffnungszeiten.

Joachim Seeger jun.

Metzgermeister / Betriebswirt (HWK), 31 Jahre, verheiratet, ein Sohn, Frühlingstr. 26, zweiter Vorstand der Fichtental Hexen Kuppenheim e.V., Mitglied in mehreren Vereinen in Kuppenheim.

Was ist mir wichtig und wofür möchte ich mich einsetzen:

  • Der direkte Kontakt zu den Menschen vor Ort.
  • Die Förderung der Kinder und Jugendlichen, von der Krippe über den Kindergarten bis hin zur Schule und den Vereinen.
  • Die Förderung und Erhaltung kulturell wichtiger Vereine und Institutionen.
  • Der Erhalt unserer Kulturlandschaft und die Offenhaltung von Streuobstwiesen.
  • Der Ausbau von Breitband-Anschlüssen in allen Teilen von Kuppenheim.
  • Die Stärkung des Einzelhandels und Maßnahmen gegen das sogenannte Ausbluten von Innenstädten.
  • Die Stärkung und Unterstützung des Ehrenamtes.

Was soll in Kuppenheim beibehalten werden:

  • Die hervorragende Vereinskultur.
  • Der Erhalt von kulturell wichtigen Orten (Denkmäler).

Wie sollte sich Kuppenheim in den nächsten Jahren entwickeln:

  • Mit Hinblick auf die städtebaulichen Möglichkeiten sollten Lösungen und Wege erarbeitet werden, um Wachstum der Stadt Kuppenheim zu ermöglichen.
  • Eine sinnvolle Weiterentwicklung im Klimaschutz nach dem Grundsatz „mit grünen Projekten schwarze Zahlen schreiben“.

Walter Weber

Rentner (Elektromeister), 65 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, Rotenfelser Str. 8, Gemeinderat seit 1999, Pfarrgemeinderatsvorsitzender der kath. Kirchengemeinde Vorderes Murgtal und Stiftungsrat, Vorstand des Sozialwerkes mit Nachbarschaftshilfe Kuppenheim e.V., Vorstand des Fördervereins der Favoriteschule, Mitglied der Bürgerinitiative Sauberes Trinkwasser für Kuppenheim e.V., Mitglied in Oberndorfer Vereinen und dem Historischen Verein Kuppenheim e.V..

Meine Schwerpunkte sind Bildung, Senioren, Soziales, Umweltschutz, innerstädtischer Schwerlastverkehr, Heimatgeschichte, Naherholung.